Wie's bei uns der Brauch war und ist


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Weihnachten

Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, feiern wir am 24. und 25. Dezember. Früher stand bei uns im Mittelpunkt des Festes immer die Krippe, die es in jedem Haus gab und die besonders großartig - bis zu lebensgroßen Figuren -  in der Kirche aufgebaut war. Entwickelt haben sich unsere Krippen aus den im Mittelalter beliebten Weihnachtsspielen in den Kirchen. Der über und über geschmückte Christbaum, um den sich die Familie zum schönsten Fest des Jahres versammelt, ist erst seit Beginn des 17. Jahrhunderts bekannt. Von Norddeutschland ausgehend hat er sich langsam nach Süddeutschland und bald nahezu über die ganze Welt verbreitet.

Im Gegensatz zu heute war der heilige Abend bis zur Christmette ein Fastentag. Man durfte nur eine dünne Suppe essen. Zur Bescherung gab es dann nur das Kletzenbrot. Dazu las meist der Vater das Mathäusevangelium von der Geburt Christi vor. Die Christmette fand stets um Mitternacht statt. Während die ganze Familie zur Mette ging, blieb immer ein Erwachsener, meist der Großvater, daheim, um das Haus zu hüten. Nach der Mette war das Fasten zu Ende, es versammelte sich die Familie zu einem üppigen Mahl. Da wurden die Mettensuppe und die Mettenwürste gegessen, die von der eigens für dieses Essen gemästeten Mettensau zubereitet wurde. Das Essen dauerte bis in die frühen Morgenstunden.


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