Wie's bei uns der Brauch war und ist


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Wallfahrten
Bereits 1533 berichtete der bayerische Geschichtsschreiber Johann Thurmaier, der sich auch Aventinus nannte: "das baierische Volk ist geistlich, schlecht und gerecht, läuft gern Kirchfahrten, hat auch viel Kirchfahrten". Die meisten unserer Wallfahrtsorte gehen jedoch auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück. Die Kirchen in Gotzing (hl. Magnus), Kleinhöhenkirchen ( Mariä Heimsuchung) und Maria Hilf Kapelle in Weyarn geben hierfür Zeugnis. Die Wallfahrt in Esterndorf ist älteren Urprungs. Sie geht auf das Jahr 1524, dem Patroziniumswechsel zu Maria Hilf, zurück.
Mittelpunkt einer Wallfahrt ist immer ein Gnadenbild von Christus-, Maria- oder eines Heiligen. Vom Frühjahr bis zum in Herbst ziehen die Wallfahrer viele Stunden, teils auch mehrere Tage betend und singend zu diesen Gnadenorten. Nach einem feierlichen Gottesdienst stärken sich die Wallfahrer im nahe gelegenen Wirtshaus für den Heimweg.


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